Bildgebende Verfahren

Röntgen

Anhand des Röntgens können wir pathologische Organveränderungen hinsichtlich ihrer Form bzw. Funktionen mittels Röntgenstrahlung untersuchen. Es liefert eine Übersicht über alle Bauchorgane sowie die angrenzenden Skelettteile. Des Weiteren stehen uns Kontrastmitteldarstellungen (z.B. Darm, Niere, Vagina) zur Verfügung, falls ein Tier zu mager ist oder zur Beurteilung von Organinnenstrukturen.

 

Digitales Zahnröntgen – ohne Röntgen sehen wir fast nichts – oder nur die Spitze des Eisbergs

Seit Mai 2017 verfügen wir über ein hochmodernes digitales Zahnröntgengerät mit dem wir eine erweiterte Dimension unserer bisherigen Möglichkeiten. Somit können wir nun auf höchste Niveau im Bereich der „tierischen Zahnmedizin“ agieren und den Patienten gezielter von Schmerzen befreien. Oft ist den Besitzern nicht bewusst, dass ohne ein Zahnröntgengerät (ähnlich wie beim Menschen, der zum Zahnarzt geht), keine adäquate Zahnmedizin beim Tier möglich ist, da sich schmerzhafte Veränderungen zu ca. 65% im Zahnwurzel- und Kieferknochenbereich befinden. Durch eine visuelle Maulhöhlenuntersuchung kann also nur die Spitze eines Eisberges erkannt werden – ein hoher Prozentsatz von Ursachen für Zahnerkrankungen bleibt ohne digitalem Zahnröntgen unerkannt und somit unbehandelt. Nur 4% aller Tiere mit Zahnerkrankungen werden überhaupt mit dem Vorbericht einer Zahnerkrankung vorgestellt. Durch den Einsatz unseres digitalen Zahnröntgengeräts können wir herausfinden, was ohne diese Diagnosemethode verborgen bleibt. Wir freuen uns eine adäquate Diagnose- und Prognosestellung einschließlich Therapieplanung und Besitzer-Beratung anbieten zu können, die zu besseren Zahnbehandlungsresultaten führen. Unsere Patienten werden somit zu „gesünderen Patienten“, was naturgemäß im Interesse unsere Kunden ist. Sie können gerne einen Termin zur Beratung und Behandlung Ihres Tieres mit uns vereinbaren – wir freuen uns auf Sie!

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Sonografie

Genauso wie das Röntgen trägt auch die Sonografie in vielen Fällen durch positive oder negative Befunde entscheidend zu unserer Diagnosefindung bei. Die Vorteile des Ultraschalls liegen in der Darstellung morphologischer (Gestalt und Form betreffende) Details, insbesondere der Niereninnenstrukturen und der die Niere umgebenden Weichteile (z.B. Blase, Prostata und Gebärmutter). Hier ist die Sonographie dem Röntgen klar überlegen. Auch gezielte Biopsien können unter Ultraschall-Kontrolle halbinvasiv durchgeführt werden. Des Weiteren können wir mittels Sonografie eine Trächtigkeitsuntersuchung ab dem 25. Tag anbieten.

Endoskopie

Die Endoskopie, die wir ab Ende 2016 durchführen können, ermöglicht uns die direkte diagnostische Betrachtung von Körperhöhlen und übrigen Hohlorganen (z.B. Ohr, Nase-Rachenraum, Luftröhre und Lunge, Speiseröhre und Magen-Darmtrakt, Harnblase) mit einem Endoskop, gegebenenfalls kombiniert mit der Entnahme von Gewebeproben und –flüssigkeiten, die wir dem Labor zuführen.